Grundverständnis

Wir verstehen Erziehung „als interaktiven Prozess, in dem die Handlungen aller beteiligten Partner gleich wichtig sind, auch wenn Kinder und Erwachsene unterschiedliche Aufgaben haben." (Schmetz, D., in ZfH 4/99 134ff)

Grundprinzip unseres Handelns ist das partnerschaftliche Miteinander zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und Nichtlehrenden.

Unsere Schule besuchen Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten, welche unterschiedlich ausgeprägt sind im

  • Sensorischen
  • Motorischen
  • Kognitiven
  • Sprachlichen
  • Emotionalen
  • Motivationalen
  • Sozialen Bereich.

Diese lern- und Entwicklungsschwierigkeiten sind multifaktoriell bedingt. Durch fehlende Passung zwischen Gesellschaft und Regelschule auf der einen und den Lernmöglichkeiten des Kindes auf der anderen Seite werden sie manifest.

Unser Verständnis von Sonderpädagogik ist nicht an den Defiziten sondern an den individuellen Fähigkeiten des Kindes orientiert. Deshalb steht der Schüler einschließlich seines Lebensumfeldes im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens. Die Aufgabe unserer Schule ist es, den Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten unserer Schülerinnen und Schüler zu folgen, Lern- und Entwicklungsprozesse anzuregen und zu aktivieren und entsprechende Lernwelten zu gestalten.

Das Ziel unserer Schule ist es, das Kind in all oben beschriebenen Bereichen zu fördern und bei der Weiterentwicklung zu unterstützen.

Dabei ist unsere Schule neben dem Förderanspruch auch dem Bildungsauftrag verpflichtet. Unsere Aufgabe ist es, den Schülerinnen und Schülern ein selbstverantwortetes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Um dieses zu erreichen, wird der Unterricht von den Lehrern gemeinsam mit den Schülern, ihrer Entwicklung und ihren Bedürfnissen entsprechend, geplant.

Dabei legen wir besonders großen Wert auf Handlungsorientierung, fächerübergreifenden Unterricht sowie Arbeit mit unterschiedlichsten Methoden und Unterrichtsformen mit dem Ziel der Schaffung eines positiven Lernklimas und dem Ermöglichen von Erfolgserlebnissen. Basis dafür ist das Leben in der Gruppe, das Erleben von Geborgenheit einschließlich einer intensiven Lehrer - Schülerbeziehung.

Voraussetzung dafür ist von Seiten des Lehrers die ständige Bereitschaft sich und sein Handeln in schulischen Interaktionsprozessen zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Grundlegend dafür sind die Diagnose- und Beratungskompetenz sowie die Fähigkeit individuelle Erziehungs- und Lernförderpläne zu entwickeln und umzusetzen.

 

 

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