Aquarellmalerei
Zwei Stunden in der Woche biete ich eine Arbeitsgemeinschaft zum Aquarellmalen an.
Aquarellmalen heißt: malen mit Wasserfarben, die in der Regel mit viel Wasser aufgetragen werden. Die Techniken des Aquarellmalens probieren wir an unterschiedlichen Motiven von Landschaften, Blumen, Tieren und Stadtszenen aus.
In jeder Doppelstunde gebe ich mindestens ein von mir gemaltes Bild als Vorlage. Diese Vorlagen sind ein Angebot, einer freien Auswahl des Motivs steht natürlich nichts im Wege.
Bei der Gestaltung eines Bildes gehen wir meist in vier Schritten vor:
- Vorzeichnen mit Aquarellbleistiften, deren Farbe sich mit dem Wasser auflösen, so dass keine Bleistiftstriche später zu sehen sind.
- Gegenstände mit Wasserfarben mit viel Wasser ausmalen.
- Hintergrund in Nass-in-nass Technik gestalten oder mit dem Schwamm auftupfen
- Nachgestalten des Bildes durch Übermalen oder Nachfahren der Konturen mit Aquarellbuntstiften.
Kleinere Flächen können wir vorher mit Rubbelkrepp ausmalen. Rubbelkrepp nimmt nach dem Trocknen keine Farbe an. Die bearbeiteten Stellen können mit Wasserfarbe übermalt werden. Zum Schluss wird die mit Krepp versehene Stelle abgerubbelt. Jetzt ist dort eine gestochen weiße Fläche, die nach Bedarf gestaltet werden kann.
In den Kurs bringt jeder seinen Wasserfarbkasten mit Deckmalfarbe mit. Manche Kinder besitzen auch Aquarellfarben, die in der Farbe leuchtender und durchscheinender sind. Aquarellbleistifte und Aquarellbuntstifte, die sich mit dem Pinsel verstreichen lassen, sowie Schwämmchen und Rubbelkrepp stehen jedem zur Verfügung. Ganz wichtig ist das besondere Aquarellpapier. Es ist wesentlich dicker als normales Papier und die nassen Farben bilden wunderschöne, in der Aquarellmalerei gewollte Farbverläufe.







